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Inland 09.02.2026, 13:21 Aktualisiert: 09.02.2026, 18:10

Deutsche Bahn lädt zu Sicherheitsgipfel nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter

Ein 36-jähriger Zugbegleiter starb nach einem Angriff bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz.

Wichtige Fakten

  • Ein 36-jähriger Zugbegleiter starb nach einem Angriff bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz.
  • Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Grieche, sitzt in Untersuchungshaft.
  • Bahnchefin Evelyn Palla kündigte den Sicherheitsgipfel als Reaktion auf die Tat an.
  • Der Gipfel findet am Freitag im Bahn-Gebäude am Potsdamer Platz in Berlin statt.
  • Teilnehmer sind Politik, Bahn, Bundespolizei, Länder und Gewerkschaften.

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn nach tödlichem Angriff

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn für den kommenden Freitag zu einem Sicherheitsgipfel in Berlin eingeladen. Bahnchefin Evelyn Palla kündigte das Treffen als Reaktion auf die Gewalttat an, die einen 36-jährigen Bahnmitarbeiter bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress nahe Kaiserslautern das Leben kostete. Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Grieche, sitzt in Untersuchungshaft.

Teilnehmer und Diskussionen

Der Gipfel findet im Bahn-Gebäude am Potsdamer Platz statt und bringt hochrangige Vertreter der Bundesregierung, darunter Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und das Bundesinnenministerium, sowie der Bundespolizei, der Bahnbranche, der Länder und der Gewerkschaften zusammen. In der Bundesregierung wird über härtere Strafen für Gewalt gegen Bahnmitarbeiter diskutiert, während Vertreter von Politik, Polizei und Gewerkschaften mehr Personal für mehr Sicherheit in Regionalzügen fordern.

Forderungen nach konkreten Maßnahmen

Andreas Roßkopf von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) betonte, dass das Verbrechen ein Weckruf sei und forderte, dass Verantwortliche aus Politik und Behörden endlich handeln müssen, anstatt nur Lippenbekenntnisse zu zeigen. Die Tat hat breite Debatten über die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ausgelöst, mit Fokus auf Prävention und Konsequenzen für Täter.

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