Sicherheitspanne legt Flughafen Köln/Bonn lahm
Wichtige Fakten
- • Flugbetrieb am Flughafen Köln/Bonn für drei Stunden unterbrochen.
- • Neue CT-Scanner zeigten sicherheitsrelevanten Fehler bei Gepäckkontrolle.
- • Bundespolizei räumte Sicherheitsbereich, etwa 800 Passagiere betroffen.
- • Alte Röntgengeräte weitgehend abgebaut, nur acht von 18 Kontrollspuren verfügbar.
- • Passagiere verpassten Flüge, Flugzeuge starteten ohne Passagiere.
Flugbetriebsunterbrechung durch Scanner-Defekt
Am Flughafen Köln/Bonn kam es am Freitagmorgen zu einer Unterbrechung des Flugbetriebs, nachdem neue CT-Scanner in der Passagierkontrolle einen sicherheitsrelevanten Fehler aufwiesen. Laut WDR-Berichten detektierte eine Anlage verdächtige Gegenstände im Handgepäck, doch die Warnmeldung erschien in einer falschen Kontrollstrecke, sodass die Tasche ohne weitere Prüfung durchgelassen wurde.
Folgen für Passagiere und Flughafen
Die Bundespolizei reagierte, indem sie den Sicherheitsbereich räumte und den Flugbetrieb für etwa drei Stunden stoppte, was etwa 800 Passagiere betraf. Trotz Wiedereröffnung des Flughafens blieben die neuen Scanner außer Betrieb, nachdem ein erneuter Versuch, sie in Betrieb zu nehmen, scheiterte. Dies führte zu langen Warteschlangen, da nur noch acht von ursprünglich 18 Kontrollspuren mit alten Geräten verfügbar waren, und viele Passagiere verpassten ihre Flüge.
Technische und logistische Herausforderungen
Der Flughafen bestätigte, dass die drei CT-Scanner-Anlagen vorübergehend wieder eingeschaltet, aber nach einer Unregelmäßigkeit erneut deaktiviert wurden. Da die alten Röntgengeräte weitgehend abgebaut sind, besteht ein Engpass bei der Passagierabfertigung, und es ist unklar, wann die neue Technik wieder funktionsfähig sein wird.
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