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SPD plant umfassende Erneuerung: Klausurtagung für das Superwahljahr 2026
Die SPD-Parteispitze trifft sich zur Klausur, um Reformvorhaben für das Superwahljahr 2026 und ein neues Grundsatzprogramm zu entwickeln.
Wichtige Fakten
- • Die SPD-Parteispitze trifft sich zur Klausur, um Reformvorhaben für das Superwahljahr 2026 und ein neues Grundsatzprogramm zu entwickeln.
- • Erstmals seit der Bundestagswahl im letzten Jahr gibt es bei den Umfragewerten der SPD positive Tendenzen in einigen Bundesländern.
- • Die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil haben Grundsatzreden über die wirtschaftlichen und außenpolitischen Herausforderungen gehalten.
- • Die SPD möchte mit einem neuen Grundsatzprogramm, das 2027 verabschiedet werden soll, Antworten auf aktuelle globale Herausforderungen geben.
- • Bis Sonntag werden Papiere zu den Themen Wirtschaft, Außenpolitik und Sozialstaat debattiert und beschlossen.
Die SPD hat ihre Klausurtagung mit dem Ziel begonnen, ein neues Grundsatzprogramm zu entwickeln und sich für das Superwahljahr 2026 zu rüsten. Die Partei sieht die dringende Notwendigkeit, ihr Profil zu schärfen, insbesondere vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Weltwirtschaft und geopolitischen Verschiebungen. Zu den Schwerpunktthemen gehören die Reform der Erbschaftssteuer und die Stärkung des Sozialstaats. In ihren Reden wiesen die Parteichefs auf die Herausforderung hin, mit Bildung und fairen Arbeitsmarktbedingungen auf den technologischen Wandel zu reagieren. Der Druck innerhalb der Koalition mit CDU/CSU wächst, insbesondere weil diese mit ihren sozialstaatlichen Vorschlägen intern in der Kritik stehen. Die SPD sieht ihre aktuellen Umfragegewinne als Bestätigung ihrer Fokussierung auf den Sozialstaat.
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