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Gesellschaft 12.08.2026, 06:59 Aktualisiert: 12.08.2026, 10:01

US-Bundesstaaten verklagen Meta wegen Jugendsucht

Vier Bundesstaaten klagen gegen Meta in Oakland.

Wichtige Fakten

  • Vier Bundesstaaten klagen gegen Meta in Oakland.
  • Vorwurf: Suchtförderndes Design von Instagram und Facebook.
  • New Mexico verurteilte Meta bereits zu fast einer Milliarde Dollar.
  • Generalstaatsanwälte fordern über eine Billion Dollar Schadenersatz.
  • Meta bestreitet Krankheitsbild Social-Media-Sucht.

Beginn des Prozesses in Oakland

Im kalifornischen Oakland beginnt ein wegweisender Prozess gegen Meta. Vier Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Minderjährige mit Instagram und Facebook psychisch krank zu machen und suchtfördernde Designs zu verwenden. Die Klage ist Teil einer Reihe von Verfahren, die sich mit den Auswirkungen sozialer Medien auf die Jugend beschäftigen.

Kernvorwürfe

Die Generalstaatsanwälte argumentieren, Meta habe gezielt Funktionen wie Likes eingesetzt, um süchtig zu machen, und den Jugendschutz vernachlässigt. Psychiater verweisen auf Forschung, die auf gesundheitliche Risiken hinweist, auch wenn Sucht als Krankheitsbild noch nicht offiziell anerkannt ist.

Bisherige Urteile

Bereits in New Mexico wurde Meta zu Zahlungen von fast einer Milliarde US-Dollar verurteilt. Die Börse reagierte jedoch nur verhalten. In Oakland fordern die Kläger nun Schadenersatz in Höhe von über einer Billion Dollar, was nahe dem Gesamtwert des Konzerns liegt.

Vergleich mit Tabakindustrie

Beobachter sehen Parallelen zu den Prozessen gegen Tabakfirmen. Die Klagen könnten nicht nur Meta treffen, sondern auch andere Plattformen wie YouTube, TikTok und Snapchat, gegen die tausende Verfahren anhängig sind.

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