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Verheerende Überschwemmungen in Südliches Afrika verschlimmern sich
Über 100 Menschen sind in Südafrika, Mosambik und Simbabwe durch Überschwemmungen ums Leben gekommen.
Wichtige Fakten
- • Über 100 Menschen sind in Südafrika, Mosambik und Simbabwe durch Überschwemmungen ums Leben gekommen.
- • In Mosambik starben mindestens 13 Menschen, einschließlich drei durch Krokodilangriffe.
- • In Simbabwe sind über 70 Menschen gestorben, in Südafrika mindestens 30.
- • Fast 400.000 Menschen wurden in den betroffenen Regionen vertrieben.
- • Der Hauptverkehrsweg N1 in Mosambik ist weiterhin gesperrt.
- • Hilfsorganisationen warnen vor Choleraausbrüchen in überfüllten Notlagern.
- • Rund 60.000 Hektar Ackerland wurden durch die Überschwemmungen zerstört, über 58.000 Nutztiere sind verendet.
- • In Südafrika wurde ein Wiederherstellungsfonds für den Krüger-Nationalpark eingerichtet.
Die südlichen Teile Afrikas erleben eine der schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten, wobei seit Jahresanfang mehr als 100 Menschen ums Leben kamen und Hunderttausende vertrieben wurden. Besonders betroffen sind Mosambik, Simbabwe und Südafrika. In Mosambik sind offiziell 13 Menschen umgekommen, darunter drei durch Krokodilangriffe. Der Wasserfluss aus Südafrika hält die Flutpegel hoch, trotz einer kurzen Regenpause. Speziell in Mosambik sind weite Landstriche geflutet, und der Hauptverkehrsweg N1 bleibt gesperrt. Die Klimakrise verschärft die extremen Wetterbedingungen in der gesamten Region. In Notlagern herrschen hohe Risiken für Cholera, da es an grundlegender Infrastruktur mangelt. Die Landwirtschaft hat massiv gelitten, mit zerstörtem Ackerland und Verlust von Vieh. Internationale Hilfe verzögert sich, beeinträchtigt durch reduzierte internationale Hilfsbudgets. In Südafrika bemüht sich die Regierung um Mittel zur Reparatur beschädigter Infrastruktur im Kruger-Nationalpark.
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