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Politik 14.01.2026, 00:36 Aktualisiert: 15.01.2026, 08:01

Präsidentschaftswahlen in Uganda: Spannungen und Störungen überschattet

Präsident Yoweri Museveni regiert Uganda seit 40 Jahren und kandidiert erneut.

Wichtige Fakten

  • Präsident Yoweri Museveni regiert Uganda seit 40 Jahren und kandidiert erneut.
  • Die ugandische Kommunikationsbehörde hat eine landesweite Abschaltung des Internets angeordnet.
  • Die Maßnahme wird kritisiert als Versuch, die Opposition zu unterdrücken und die Meinungsfreiheit einzuschränken.
  • Bei der Präsidentschaftswahl stehen Museveni und der Oppositionsführer Bobi Wine im Fokus.
  • Mehrere gewalttätige Zwischenfälle gegen Unterstützer der Opposition wurden gemeldet.
  • In den letzten Wochen wurden Wahlkampfveranstaltungen der Opposition von Sicherheitskräften gestört.
  • Etwa 21,6 Millionen Menschen sind in Uganda stimmberechtigt.
  • Die Wahlen werden von Unregelmäßigkeiten und logistischen Problemen in einigen Gebieten beeinflusst.
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Uganda verlaufen unter starkem Sicherheitsaufgebot und mit erheblichen Störungen. Präsident Yoweri Museveni, seit 40 Jahren an der Macht, tritt erneut an, während Oppositionsführer Bobi Wine von vielen jungen Ugandern unterstützt wird. Berichte über gewaltsame Einmischungen gegen Wine und seine Anhänger sowie Internetabschaltungen, die von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert werden, haben die Wahlen überschattet. Logistische Probleme bei der Abstimmung, insbesondere mit biometrischen Identifikationsgeräten, belasten weiterhin den Wahltag. Die Sicherheit in der Hauptstadt Kampala wurde erhöht, um mögliche Unruhen zu verhindern.

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