Waldbrand-Krise in Südeuropa: Neue Hitzewelle droht
Wichtige Fakten
- • Frankreich: Feuer bei Bordeaux stabilisiert, aber nicht unter Kontrolle.
- • Spanien: Größter Waldbrand der Geschichte in Ávila, rund 80.000 Hektar verbrannt.
- • Neue Hitzewelle mit Temperaturen bis 42°C in Spanien und Frankreich erwartet.
- • Griechenland: Warnung vor Waldbränden auf den Kykladen.
- • EU-Krisenzentrum: Waldbrände nähern sich Großstädten, neue Bekämpfungsstrategien nötig.
Waldbrände in Südeuropa: Lage angespannt
In Südeuropa wüten weiterhin heftige Waldbrände, insbesondere in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland. In der französischen Region Gironde bei Bordeaux stabilisierte sich die Lage zuletzt, doch die Feuerwehr fürchtet eine neue Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 42 Grad, die das Feuer wieder anfachen könnte. Rund 2.750 Feuerwehrleute und 23 Löschflugzeuge sind im Einsatz, 110 Feuerwehrleute wurden verletzt. Freiwillige Helfer unterstützen die Einsatzkräfte vor Ort.
Spanien: Größter Brand der Geschichte
In Spanien zeigt der Kampf gegen die Brände erste Erfolge, dennoch bleibt die Situation angespannt. Der bislang größte Waldbrand der spanischen Geschichte in der Provinz Ávila hat fast 80.000 Hektar zerstört und Zehntausende zur Flucht gezwungen. Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht „Licht am Ende des Tunnels“, warnte aber vor den nächsten zwölf Stunden als entscheidend. Die vierte Hitzewelle des Sommers steht unmittelbar bevor.
Griechenland und Italien
Ein weiteres großes Feuer brach auf der griechischen Insel Paros aus, mehrere Ortschaften wurden evakuiert. In Italien brennt es vor allem auf Sizilien und Sardinien, jedoch in geringerem Ausmaß. Die EU-Kommission appelliert an die Mitgliedsstaaten, verstärkt auf Prävention zu setzen.
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