Deutsche Wirtschaft wächst trotz Iran-Krieg minimal
- • BIP im zweiten Quartal 2026 um 0,2 Prozent gestiegen.
- • Auftragsbestand in Industrie so hoch wie nie seit 2015.
- • ifo-Geschäftsklima im Juli dritten Monat in Folge gestiegen.
"Die wirtschaftliche Erholung setzt sich langsam fort, bleibt aber durch geopolitische Risiken und strukturelle Probleme gedämpft."
Ifo-Geschäftsklima steigt drittes Mal in Folge
- • Ifo-Geschäftsklima stieg im Juli auf 86,6 Punkte.
- • Es ist der dritte Anstieg in Folge.
- • CEO Jörg Krämer warnt vor zu optimistischen Interpretationen.
"Die wirtschaftliche Erholung bleibt vom Ölpreis abhängig, weshalb Stimmungsschwankungen vorerst anhalten könnten."
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Bäckereien in der Krise: Insolvenzen steigen um 40 Prozent
- • 63 Bäckerei-Insolvenzen im ersten Halbjahr, 40% mehr als Vorjahr.
- • Verbraucher kaufen immer häufiger Backwaren im Supermarkt statt Bäckerei.
- • 70% der Backwaren werden im Lebensmitteleinzelhandel verkauft.
"Der Trend zu günstigeren Backwaren im Einzelhandel setzt traditionsreiche Handwerksbetriebe weiter unter Druck."
Ölpreise fallen auf Friedenshoffnung
- • Brent-Öl fiel auf 85,80 Dollar pro Fass.
- • Iran blockiert die Straße von Hormus.
- • Goldman Sachs: Ölreserven sinken so schnell wie nie.
"Die Entspannung könnte die Inflationssorgen lindern, doch die globalen Ölreserven bleiben kritisch niedrig."
Sondervermögen verfehlt Ausgabenziel: Nur 24 Milliarden abgeflossen
- • 2025 flossen 24 statt geplanter 37,2 Milliarden Euro ab.
- • Sondervermögen umfasst 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klima.
- • BIP-Effekt wird kurzfristig auf +0,5 Prozentpunkte geschätzt.
"Das geringere Abfließen könnte auf anhaltende Umsetzungsprobleme hindeuten, bremst die konjunkturelle Belebung."
Wirtschaftsweise senken Prognose drastisch: Irankrieg und Sozialabgaben belasten Konjunktur
- • BIP-Wachstum 2026 nur 0,5% statt prognostizierter 0,9%.
- • Inflation steigt 2026 auf 3,0% durch hohe Energiepreise.
- • Bis 2040 steigen Sozialversicherungsbeiträge auf fast 50%.
"Ohne Strukturreformen droht eine weitere Deindustrialisierung Deutschlands."
Ifo-Geschäftsklima steigt leicht: Trotz Iran-Krieg vorsichtige Erholung
- • Ifo-Geschäftsklima stieg im Mai auf 84,9 Punkte.
- • Verbraucherklima verbesserte sich auf minus 29,8 Punkte.
- • EU-Kommission halbierte deutsche Wachstumsprognose auf 0,6 Prozent wegen Iran-Krieg.
"Ohne zurückgehende Energiekosten und geopolitische Entspannung droht eine anhaltende wirtschaftliche Stagnation."
Iran-Krieg halbiert EU-Wachstumsprognose für Deutschland
- • EU-Kommission senkt Deutschland-Wachstum 2026 auf 0,6%.
- • Grund: Iran-Krieg und hohe Energiepreise.
- • Inflation in Eurozone steigt auf 3%.
"Erst 2027 ist Besserung möglich, falls sich die Lage auf den Energiemärkten entspannt."
Iran-Krieg dämpft deutsche Konjunktur im Frühjahr
- • Deutlicher Konjunkturdämpfer im zweiten Quartal 2026 erwartet.
- • Hohe Volatilität an Energie- und Rohstoffmärkten.
- • Iran-Krieg treibt Inflation auf 2,9 Prozent.
"Die wirtschaftliche Erholung wird nachhaltig durch die Folgen des Iran-Kriegs beeinträchtigt, selbst bei einer Entspannung der Lage."
Jede zwölfte Firma bangt um ihre Existenz – ifo-Umfrage zeigt Höchststand bei Insolvenzsorgen
- • 8 % der befragten Firmen bangen um Existenz.
- • Gastgewerbe mit 20 % besonders betroffen.
- • Kaufzurückhaltung und Bürokratie sind Hauptprobleme.
"Die Insolvenzzahlen dürften angesichts geopolitischer Unsicherheit hoch bleiben, jedoch könnten frühzeitige Restrukturierungen viele Pleiten vermeiden."
ifo-Geschäftsklima auf Tiefstand: Iran-Krieg belastet deutsche Wirtschaft schwer
- • ifo-Index fällt auf 84,4 Punkte, niedrigster Stand seit Mai 2020.
- • Iran-Krieg treibt Energiepreise und bremst Konjunkturerholung.
- • Siemens Energy erreicht Rekordhoch bei 191,66 Euro.
"Die deutsche Wirtschaft droht bei anhaltender Sperrung der Straße von Hormus in eine Rezession zu rutschen, während einzelne Unternehmen wie Siemens Energy vom KI-Boom profitieren."
DAX zum Wochenschluss leicht im Minus – Trump-Drohungen zu Grönland belasten, Klöckner & Co. springt
- • Der DAX schloss zum Wochenschluss 0,22 Prozent tiefer bei 25.297 Punkten, nachdem er lange seitwärts gelaufen war.
- • Auslöser für die späte Verkaufsneigung waren neue Aussagen von US-Präsident Donald Trump: Er drohte Ländern mit neuen Zöllen, die seine Besitzansprüche auf Grönland nicht unterstützen.
- • Der DAX markierte in der Woche bei 25.507 Punkten ein Rekordhoch und liegt seit Jahresbeginn weiter etwas mehr als drei Prozent im Plus.
"Nach dem Rekordhoch bleibt der DAX zwar nahe seiner Bestmarke, kurzfristig dürfte die Richtung jedoch stark von geopolitischen Schlagzeilen (insbesondere rund um Grönland) und der US-Handelspolitik abhängen. Gleichzeitig stützen Konjunkturhoffnungen für 2026 sowie Themen wie Energiewende und KI einzelne Sektoren, während zyklische Branchen wie Chemie anfällig bleiben."