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Israel bereitet Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor nach Bergung der letzten Geisel
Israels Armee hat die sterblichen Überreste der letzten Geisel, Ran Gvili, im Gazastreifen geborgen.
Wichtige Fakten
- • Israels Armee hat die sterblichen Überreste der letzten Geisel, Ran Gvili, im Gazastreifen geborgen.
- • Der 24-jährige Ran Gvili war Mitglied einer Eliteeinheit der israelischen Polizei und wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt.
- • Der Grenzübergang Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten soll eingeschränkt wieder geöffnet werden, nachdem der Militäreinsatz zur Bergung der Geisel beendet ist.
- • Die Öffnung des Grenzübergangs erfolgt in Übereinstimmung mit einer Vereinbarung mit den USA.
- • Seit dem 10. Oktober 2025 gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe, dennoch sind fast 500 Menschen seither bei israelischen Angriffen getötet worden.
- • Die Suche nach Gvilis Leiche fand auf einem Friedhof im Osten von Gaza-Stadt statt, die Identität wurde über DNA-Tests bestätigt.
Die israelische Regierung hat angekündigt, den Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten in den kommenden Tagen wieder zu öffnen, nachdem die sterblichen Überreste der letzten israelischen Geisel, Ran Gvili, gefunden und geborgen wurden. Die Identität des 24-jährigen Polizeioffiziers, der bei einem Angriff der Hamas getötet wurde, wurde durch DNA-Proben bestätigt. Der Fund von Gvilis Leiche, die in einem Massengrab im Osten von Gaza-Stadt entdeckt wurde, gilt als wichtiger Schritt für die Fortsetzung der Friedensgespräche mit der Hamas. Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnete die Bergung als eine "unglaubliche Leistung" und bedankte sich bei den israelischen Streitkräften für ihren Einsatz. Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah, der seit fast einem Jahr geschlossen ist, steht im Einklang mit einer von den USA unterstützten Vereinbarung, die in der nächsten Phase die Entwaffnung der Hamas und den Wiederaufbau des Gazastreifens vorsieht. Trotz der Waffenruhe, die seit Oktober 2025 besteht, bleibt die humanitäre Lage in Gaza kritisch und wird von internationalen Hilfsorganisationen genau beobachtet.
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