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International 16.01.2026, 09:36 Aktualisiert: 16.01.2026, 16:10

Schwere Überschwemmungen in Südafrikas Nordosten: Krüger-Nationalpark gesperrt, mindestens zehn Tote

In der Provinz Limpopo im Nordosten Südafrikas sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen.

Wichtige Fakten

  • In der Provinz Limpopo im Nordosten Südafrikas sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen.
  • Die Behörden in Limpopo riefen den Katastrophenzustand aus; mehrere Orte sollen zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten sein.
  • In einem Dorf nahe dem Krüger-Nationalpark starben laut Behörden neun Menschen; fast 200 Menschen wurden evakuiert.
  • Die südafrikanischen Streitkräfte zeigten Rettungsaktionen per Armeehubschrauber, unter anderem für Menschen, die vor den Fluten auf Bäume geflüchtet waren.
  • Der Krüger-Nationalpark wurde am Donnerstag vorsorglich für Tagesbesucher geschlossen; dies teilte eine Sprecherin der Nationalparkbehörde SANParks mit.
  • Im Krüger-Nationalpark kam es laut Berichten auch zu Evakuierungen von Mitarbeitenden und Besuchern infolge von Hochwasser.
  • Auch in der Nachbarprovinz Mpumalanga gab es schwere Überflutungen; dort wurde die Leiche einer Frau gefunden, die beim Versuch, einen Fluss zu überqueren, ertrunken war.
  • Der südafrikanische Wetterdienst hob die Hochwasserwarnung auf die höchste Stufe an; Straßen wurden weggespült, Infrastruktur beschädigt und Gebiete unzugänglich.
  • Als Ursache gilt ein langsam ziehendes Cut-off-Tiefdrucksystem; weitere kräftige Niederschläge werden bis Freitag und über das Wochenende erwartet.
  • Lokal wurden sehr hohe Regenmengen gemessen, etwa 113 Millimeter in Graskop und rund 85 Millimeter in Phalaborwa (jeweils binnen 24 Stunden).
  • Seit Oktober 2025 erhielten Teile von Limpopo und Mpumalanga laut Berichten etwa doppelt so viel Niederschlag wie im langjährigen Jahresmittel; die anhaltende Nässe beeinträchtigt Ernte und Export von Mangos und Zitronen.
  • Behörden warnen vor verdrängten Wildtieren wie Krokodilen und Flusspferden, die durch übertretende Flüsse in Wohngebiete gelangen können.
  • Seit Beginn der Regenzeit im November kamen dem südafrikanischen Zivilschutz zufolge landesweit mindestens 19 Menschen infolge der Fluten ums Leben.
  • Auch Nachbarländer sind betroffen: In Mosambik wurden Überschwemmungen gemeldet und Menschen evakuiert; die Zahl möglicher Todesopfer war zunächst unklar.
  • In Simbabwe starben seit Jahresbeginn laut Berichten rund 70 Menschen; mehr als 1.000 Familien verloren ihr Zuhause, zudem wurden u. a. Schulen, Krankenhäuser und Brücken beschädigt.
Außergewöhnlich heftige Regenfälle sorgen seit Tagen im Nordosten Südafrikas, besonders rund um den Krüger-Nationalpark, für schwere Überschwemmungen. In der Provinz Limpopo meldeten die Behörden mindestens zehn Todesopfer und riefen den Katastrophenzustand aus; mehrere Orte seien zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. In einem Dorf nahe des Parks starben demnach neun Menschen, fast 200 wurden evakuiert. Bilder der südafrikanischen Streitkräfte zeigen Rettungsaktionen mit Armeehubschraubern – unter anderem wurden Menschen geborgen, die vor den Fluten auf Bäume geflüchtet waren. Der Krüger-Nationalpark wurde am Donnerstag aus Vorsicht für Tagesbesucher geschlossen, wie eine Sprecherin der Nationalparkbehörde SANParks mitteilte. Laut Berichten kam es im Park zudem zu Evakuierungen von Mitarbeitenden und Besuchern. Der südafrikanische Wetterdienst setzte die Hochwasserwarnung auf die höchste Stufe, nachdem Straßen weggespült und Infrastruktur beschädigt wurden. Als Treiber der Dauerregen gilt ein langsam ziehendes Cut-off-Tiefdrucksystem; weitere kräftige Niederschläge werden bis Freitag und über das Wochenende erwartet. Lokal wurden bereits sehr hohe Regenmengen gemessen, etwa 113 Millimeter in Graskop und rund 85 Millimeter in Phalaborwa. Auch in Mpumalanga kam es zu schweren Überflutungen; dort wurde die Leiche einer Frau gefunden, die beim Versuch, einen Fluss zu überqueren, ertrank. Die Behörden warnen zudem vor Krokodilen und Flusspferden, die durch übertretende Flüsse in Wohngebiete gelangen könnten. Die Auswirkungen reichen über Südafrika hinaus: In Mosambik wurden Überschwemmungen gemeldet und Menschen evakuiert, während in Simbabwe laut Berichten seit Jahresbeginn rund 70 Todesfälle und große Schäden an Infrastruktur verzeichnet wurden. Landesweit starben seit Beginn der Regenzeit im November dem südafrikanischen Zivilschutz zufolge mindestens 19 Menschen infolge der Fluten.

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