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Brandenburg: SPD und CDU stimmen einstimmig für Koalitionsverhandlungen
Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg streben SPD und CDU ein neues Regierungsbündnis an.
Wichtige Fakten
- • Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg streben SPD und CDU ein neues Regierungsbündnis an.
- • Die Landesvorstände von SPD und CDU stimmten am Freitagabend in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen.
- • Die Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU wurden von beiden Seiten als erfolgreich und konstruktiv beschrieben.
- • Die Koalitionsverhandlungen sollen in der kommenden Woche beginnen und in einer Hauptgruppe sowie fünf thematischen Arbeitsgruppen geführt werden.
- • Zu den vorgesehenen Themen zählen laut SPD unter anderem gute Arbeit und bezahlbare Energie, Chancen für junge Brandenburger, Stabilität und Ordnung sowie eine verlässliche Gesundheitsversorgung.
- • Die CDU strebt einen schlanken, fokussierten Koalitionsvertrag mit klaren Handlungsfeldern und überprüfbaren Maßnahmenpaketen an.
- • SPD und CDU betonen mit Blick auch auf Vorgänge in der BSW-Landtagsfraktion den Bedarf an Stabilität und Verlässlichkeit in der Landespolitik.
- • Nach der Aufnahme zweier früherer BSW-Abgeordneter in die SPD-Fraktion verfügen SPD und CDU über 46 von 88 Sitzen im Brandenburger Landtag.
- • Seit 1999 war die CDU – mit Unterbrechungen – als Koalitionspartner unter SPD-Führung an Brandenburger Landesregierungen beteiligt.
Nach dem Bruch der bisherigen Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg ist der Weg für ein neues Regierungsbündnis von SPD und CDU frei. Am Freitagabend beschlossen die Landesvorstände beider Parteien in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig, offizielle Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Zuvor hatten die Parteien die Sondierungsgespräche als erfolgreich und konstruktiv bewertet. SPD-Generalsekretär Kurt Fischer erklärte, SPD und CDU verbinde der Wille, Brandenburg angesichts großer Herausforderungen voranzubringen. CDU-Landeschef Jan Redmann betonte, es gehe darum, Vertrauen durch gute Arbeit zurückzugewinnen und die Anliegen der Brandenburgerinnen und Brandenburger im Regierungshandeln abzubilden.
Die Verhandlungen sollen bereits in der kommenden Woche beginnen. Vorgesehen sind eine Hauptgruppe sowie fünf thematische Arbeitsgruppen. Inhaltlich sollen unter anderem gute Arbeit und bezahlbare Energie, Zukunfts- und Aufstiegschancen für junge Menschen, Stabilität und Ordnung sowie eine verlässliche Gesundheitsversorgung beraten werden. Die CDU kündigte als Ziel einen schlanken, fokussierten Koalitionsvertrag mit klaren Handlungsfeldern und überprüfbaren Maßnahmenpaketen an. SPD und CDU verweisen zudem – auch mit Blick auf Entwicklungen in der BSW-Landtagsfraktion – auf die Notwendigkeit von Stabilität und Verlässlichkeit. Im Landtag verfügen beide Parteien nach dem Wechsel zweier früherer BSW-Abgeordneter zur SPD-Fraktion über eine Mehrheit von 46 der 88 Sitze.
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